One-X ist das Album, auf dem Three Days Grace wirklich zu sich selbst finden. Es ist nicht nur ihr künstlerischer Höhepunkt, sondern auch eines der besten Post-Grunge-/Alternative-Rock-Alben der 2000er.
Emotional authentisch, musikalisch druckvoll und textlich weit über Genre-Durchschnitt – One-X schafft es, große Gefühle greifbar zu machen, ohne ins Pathetische abzugleiten. Ein Album, das bei vielen Menschen einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat – ... read more
Three Days Grace ist ein Album voller angestrengter Emotionen und musikalischer Flachheit. Es klingt wie das Ergebnis einer Checkliste für „düstere Rockmusik für die MTV-Zielgruppe“: laut, aggressiv, aber ohne Geist. Die Band versucht, Schmerz und Wut zu kanalisieren, bleibt aber in Klischees stecken.
Wer 2003 jung war, mag nostalgische Gefühle damit verbinden – objektiv betrachtet ist das Album aber ein Paradebeispiel für den kreativen Stillstand in ... read more
In the Court of the Crimson King ist kein perfektes Album – aber ein revolutionäres. Es markiert einen Wendepunkt in der Rockmusik, öffnet Türen für neue Ausdrucksformen und erweitert das Verständnis davon, was Rock sein kann.
Auch wenn nicht jede Minute glänzt, ist die künstlerische Vision dahinter unbestreitbar. Ein Pflichtalbum für alle, die den Ursprung progressiver Musik verstehen wollen – und ein beeindruckendes Zeugnis kreativer ... read more
Twin Fantasy ist ein intensives, persönliches Album, das seine Schwächen offen zur Schau stellt – und genau dadurch gewinnt. Es ist kein makelloses Werk, sondern ein verworrenes, ehrlich schmerzendes Porträt eines jungen Menschen, der sich selbst (und eine Beziehung) zu verstehen versucht.
Nicht jedes Experiment zündet, und manchmal verliert sich Toledo zu sehr in sich selbst – doch wenn das Album funktioniert, trifft es mit voller Wucht.
Whatever People Say I Am, That’s What I’m Not ist ein bemerkenswertes Debüt, das nicht nur die Arctic Monkeys auf die Landkarte setzte, sondern auch dem britischen Indie-Rock neuen Schub verlieh. Es ist laut, klug, tanzbar und gleichzeitig voller Alltagsbeobachtungen, die weit über einfache Partyhymnen hinausgehen.
Das Album klingt wie ein durchzechter Freitagabend in Sheffield – ehrlich, roh und voller kleiner Geschichten, die man am nächsten Morgen nur noch ... read more
Saturday Night Wrist ist kein leicht zugängliches Album. Es ist chaotisch, emotional aufgewühlt, manchmal überladen – aber genau das macht es so faszinierend. Es zeigt eine Band am Rand des Zusammenbruchs, aber auch mit dem Mut, Risiken einzugehen und Verletzlichkeit in Kunst zu verwandeln. Für viele Fans ist es ein unterschätzter Höhepunkt der Diskografie – ein rohes Juwel voller Brüche und Schönheit.
Deftones ist kein Totalausfall, aber ein enttäuschender Bruch im Schaffen der Band. Es fehlt die kreative Energie, die ihre besten Alben so besonders macht. Stattdessen gibt es tonnenschwere Riffs ohne Ziel, einen Sänger zwischen Wut und Erschöpfung und Songs, die mehr lähmen als fesseln.
Ein Album, das vor allem für Komplettisten interessant ist – und für alle, die wissen wollen, wie eine große Band klingen kann, wenn sie sich selbst verliert.
White Pony ist kein Album für den schnellen Konsum. Es verlangt Geduld und Aufmerksamkeit – belohnt aber mit einem atmosphärischen Erlebnis, das weit über den Metal-Tellerrand hinausgeht. Für viele Fans ist es das Deftones-Album schlechthin – und auch wenn es nicht in jeder Minute zündet, bleibt es ein mutiges, visionäres Werk.
Around the Fur ist kein glatt poliertes Rockalbum. Es ist roh, kantig und voller Ecken, in denen sich Emotionen festhaken. Es steht am Übergang zwischen der brachialen Gewalt des Nu Metal und der introspektiven Klangtiefe späterer Deftones-Werke.
Mit Around the Fur haben Deftones bewiesen, dass sie mehr sind als nur ein weiteres Produkt der 90er-Metal-Welle. Sie sind Künstler mit Vision – und Around the Fur ist ihr erster großer Entwurf einer ganz eigenen Klangwelt.